Die Geschichte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entstanden ist das Spiel im Jahre 1907 im südfranzösischen Ort La Ciotat. Der Überlieferung zufolge konnte „Jules Le Noir“ aus La Ciotat aus Altersgründen bzw. aufgrund von Rheuma nicht mehr an dem damals verbreiteten, athletischeren Boulespiel, dem Jeu Provençal, teilnehmen. Er musste seine Kugeln auf einem Stuhl sitzend spielen und konnte ohne den sonst üblichen Anlauf die nötigen Entfernungen nicht mehr erreichen. So einigten sich seine Mitspieler im Dorf darauf, ebenfalls auf den Anlauf zu verzichten und stattdessen aus dem Stand, mit geschlossenen Füßen, zu spielen. Ein Kreis auf dem Boden markierte die Stelle, von wo aus jeder Spieler werfen sollte. Nach und nach wurden die Regeln dieser neuen Spielart entwickelt, aufgeschrieben und ein neues Spiel war entstanden.

Gemäß der Internetseite von LE MUSEE CIOTADEN, fand das oben genannte Spiel bereits 1907 statt, 1910 wurde ein (erster) offizieller Wettbewerb durchgeführt. Die Erzählung von Ernest Pitiot, der seinem Freund Jules Le Noir das Mitspielen auf dem Stuhl erlaubte, ist in dem Museum zu sehen.

„Am 2. Juni wird weltweit der ‚Tag des Pétanque‘ gefeiert werden“ 

„Von der Abwurfposition – man mußte mit geschlossenen Füßen im Kreis stehen – leitete sich auch der Name des Spiels ab. Die Bezeichnung für ‚geschlossene Füße‘ heißt auf französisch ‚pieds tanqués‘, auf provenzalisch hieß es ‚ped tanco‘.“

Im Gegensatz zu allen anderen Boulespielarten trat Pétanque einen raschen weltweiten Siegeszug an. Bereits im Jahre 1959 fand die erste Weltmeisterschaft in Spa, Belgien statt. Heute wird Pétanque in über fünfzig Ländern durch nationale Sportverbände vertreten, die in der Dachorganisation F.I.P.J.P.-Fédération Internationale de Pétanque et Jeu Provençal zusammengeschlossen sind.